{"id":23,"date":"2023-05-10T22:55:44","date_gmt":"2023-05-10T20:55:44","guid":{"rendered":"http:\/\/anf-planig.de\/?page_id=23"},"modified":"2026-01-22T20:49:33","modified_gmt":"2026-01-22T19:49:33","slug":"vereinsvorstellung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/anf-planig.de\/?page_id=23","title":{"rendered":"Chronik des Vereins (1961 &#8211; 2011)"},"content":{"rendered":"\n<h6 class=\"wp-block-heading\">(Aus der Festschrift zum 50. Jubil\u00e4um entnommen)<\/h6>\n\n\n\n<p>Am 22.02.1961 gr\u00fcndeten 15 Sportangler den Angel-sportverein Planig. Zum Vorsitzenden wurde Hermann Kleinfeld gew\u00e4hlt, der in dieser Funktion die Geschicke des Vereins bis zu seinem Tod, am 21.04.1983, mit vielf\u00e4ltigen Erfolgen leitete. Die ehemaligen Gew\u00e4sserp\u00e4chter Heinrich Weber und Jakob Ingebrand IV. leisteten mit ihren besonderen Beitr\u00e4gen die Fundamente zur Vereins-gr\u00fcndung. Sie stellten dem Verein bis zum Ablauf des damals bestehenden Pachtvertrages ihre Gew\u00e4sser \u00adnutzungsrechte zur Verf\u00fcgung und \u00fcbertrugen dem Verein sogar ihren, aus der Gew\u00e4sserwirtschaft erzielten Kassenbestand als Startkapital.<\/p>\n\n\n\n<p>Erst nach einer Gemeinderatsitzung, am 22.05.1963, wurde dem Angelsportverein die Fischereipacht zuge-sprochen. In dieser Sitzung erkl\u00e4rte der damalige B\u00fcrger-meister: \u201eder Verein ist in Planig bereits gut in Erscheinung getreten; deshalb soll man diesem auch das Wasser geben.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Mitgliederbestand des Angelsportvereins entwickelte sich kontinuierlich von den 15 Gr\u00fcndungsmitgliedern, \u00fcber 35 Mitglieder im Jahre 1963, zu 52 Mitglieder im Jahre 1966 und im Jubil\u00e4umsjahr 1986 auf 80 Mitglieder. Im Jahr des 40-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums lag der Mitgliederbestand zu Jahresbeginn bei 136 Mitgliedern, der bis zum jetzigen, 50-j\u00e4hrigen Vereinsbestehen mit 141 Mitgliedern nahezu konstant blieb. Mitglied im Verein konnten zun\u00e4chst nur B\u00fcrger aus den Gemeinden Planig und Bosenheim werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Recht wurde mit der Anpachtung des Ippesheimer Naheabschnittes auch auf die Ippesheimer B\u00fcrger \u00fcbertragen und mit Wirkung vom 22.01.1999 in der Vereinssatzung verankert.<\/p>\n\n\n\n<p>Da andere Bewerber satzungsgem\u00e4\u00df nur nach einem besonderen Vorstandsbeschluss in den Verein aufge-nommen werden, ist der \u00fcberwiegende Teil der Mitglieder aus den genannten Gemeinden bzw. Stadtteilen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die erkannte, ung\u00fcnstige Altersstruktur der Vereins-mitglieder war in den vergangenen zwei Jahrzehnten stets Anlass f\u00fcr Ma\u00dfnahmen, um diese Situation zu ver-bessern. Durch engagierte Jugendarbeit gelang es in den letzten Jahren, den Mitgliederanteil von Kindern und Jugendlichen auf 12 Prozent zu erh\u00f6hen. Die geweckte Begeisterung der Jungmitglieder sowie ein stetiger Zulauf von Kindern und Jugendlichen verspricht eine gute Basis zur Weiterf\u00fchrung der Vereinsziele.<\/p>\n\n\n\n<p>Von Anfang an z\u00e4hlte die Sicherung des Fischbestandes durch Hege und Pflege in den heimatlichen Gew\u00e4ssern sowie die Reinhaltung der Gew\u00e4sser durch \u00dcberwachung, Aufkl\u00e4rungsarbeit und aktives Handeln zu den besonderen Aufgaben des Vereins. Im Laufe der 50-j\u00e4hrigen Vereinsgeschichte sind trotz der erreichten und verbesserten Wasserqualit\u00e4ten die Anforderungen an die Angler jedoch erheblich gestiegen. Dadurch wurde aus dem fr\u00fcheren Angelvergn\u00fcgen immer mehr eine Verpflichtung f\u00fcr den Umweltschutz, die Gew\u00e4sser- und Uferpflege sowie f\u00fcr Besatzma\u00dfnahmen. Als Gegenma\u00dfnahme zu den seit Jahren r\u00fcckl\u00e4ufigen Aal-best\u00e4nden des katadromen europ\u00e4ischen Aals (Anguilla-anguilla) liegt seit 4 Jahren ein Schwerpunkt der Besatz-ma\u00dfnahmen bei Satzaalen, mit einem St\u00fcckgewicht von ca. 10 Gramm.<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders ausgepr\u00e4gt waren die Vereinspflichten zu Zeiten des Fischsterbens. Hier galt es wiederholt, ge-f\u00e4hrliche Gew\u00e4sser\u00e4nderungen fr\u00fchzeitig zu erkennen, die Ursachen festzustellen, Sch\u00e4den zu begrenzen und Ma\u00df-nahmen zur Herstellung eines harmonischen Gew\u00e4sser-gleichgewichtes sowie eines ausgewogenen Fischbe-standes zu realisieren.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend des Vereinsbestehens kam es in den gepachteten Gew\u00e4ssern mehrfach zu beachtlichem Fisch-sterben. So wurde am Morgen, des 28.05.1966 erstmals nach der Vereinsgr\u00fcndung ein gr\u00f6\u00dferes Fischsterben im Appelbach verzeichnet. Der Verursacher konnte in Baden-heim ermittelt und zur Anzeige gebracht werden. Als Ursache war die Einleitung von 5 F\u00e4ssern \u201eJauche&#8220;, mit je 1000 Liter Fa\u00dfinhalt, festzustellen. Im April 1971 wurde bereits das n\u00e4chste gro\u00dfe Fischsterben angezeigt; hierbei war der Naheabschnitt von Bretzenheim \/ Planig bis Langenlonsheim betroffen. Wegen dem damaligen Niedrigwasser wirkte sich das Fischsterben besonders katastrophal aus. In dem genannten Naheabschnitt verendeten nahezu alle Fische. Die Ursache lag in eingeleiteten Industrieabw\u00e4ssern. Zur Schadens-regulierung hatten die Verursacher den Betroffenen einen Betrag von 105000 DM f\u00fcr Besatzma\u00dfnahmen zur Verf\u00fcgung zu stellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Abermals entstand im Oktober 1988 ein Fischsterben im Appelbach. Die gesch\u00e4digte Bachl\u00e4nge betrug mehr als 16 km und reichte von Neu-Bamberg bis zur M\u00fcndung des Baches. Um wieder einen stabilen Fischbestand zu erreichen, waren mehrmalige Besatzma\u00dfnahmen not-wendig, die im Fr\u00fchjahr 1989 mit dem Einsetzen von Kleinlebewesen, Schmerlen, Elritzen und Gr\u00fcndlingen begann. Sp\u00e4ter wurden dann gr\u00f6\u00dfer werdende Fischarten eingesetzt &#8211; u. a. auch Forellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Folgen des Fischsterbens von 1988 waren auch Anlass zur Gr\u00fcndung der Angler- und Natur-schutzgemeinschaft Appelbach e. V., mit Sitz in Neu- Bamberg. In dieser Gemeinschaft z\u00e4hlt der Angelverein Planig mit seinen damaligen Vertretern zu den Gr\u00fcnd-ungsmitgliedern und war stets am Wirken dieses Vereins aktiv beteiligt.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf ein, im Appelbach vermerktes Fischsterben wurde der Verein am 01.05.1993 durch einen kritischen Beobachter aufmerksam. Daraufhin konnte das zust\u00e4ndige Polizei-pr\u00e4sidium informiert und der Biologe, Dr. Kossmann mit einem Sachverst\u00e4ndigengutachten beauftragt werden. Dem Fischsterben fielen u. a. Hasel, Rotaugen, Bach-forellen und Aale zum Opfer. Durch die Untersuchungen konnte zwar ein Regenwasser\u00fcberlauf (R\u00dc) in Pfaffen-Schwabenheim als Einleitstelle ermittelt werden, der Verursacher blieb jedoch unerkannt. Da der Verursacher zu keinen Schadensersatzleistungen herangezogen werden konnte, baute der Angelverein Planig den Fischbestand auf seine Kosten wieder auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein letztes Fischsterben gab es am 10.Juni 2004, nach extremen Niederschl\u00e4gen in der Gemeinde Pfaffen-Schwabenheim, im Appelbach. Mit dem Niederschlags- wasser wurden F\u00e4kalien &#8211; \u00e4hnlich wie im Jahre 1993 \u00fcber einen Regenwasser\u00fcberlauf &#8211; in den Bach eingesp\u00fclt. Trotz Polizei-, Feuerwehreinsatz und aktiver Mithilfe vieler Angler war leider zu erkennen, dass bei Ma\u00dfnahmen zur unmittelbaren Schadensbegrenzung nur sehr beschr\u00e4nkte Einflussm\u00f6glichkeiten bestehen. Auch bestehende und fr\u00fcher genehmigte Infrastrukturen (Bebauung und Kanal-systeme) brachten die Suche nach einem Verursacher nahezu an un\u00fcberwindliche Grenzen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Unter anderem pr\u00e4gten die Vereinslokale und deren Inhaber die Vereinsge\u00adschichte. Von der Vereinsgr\u00fcndung bis zum Jahre 1967 war die Planiger \u201eKinoklause&#8220; das Vereinslokal. Wegen Umbau und einem beschr\u00e4nkten Platzangebot musste das ehemals im Familienbesitz des Gr\u00fcndungsmitglieds Heinrich Grau befindliche Lokal auf-gegeben und ein anderes Vereinslokal gefunden werden. Das nachfolgende Vereinslokal war die \u201eGastst\u00e4tte Hattemer&#8220;. Mit Arnold Gaul, ein Familienmitglied der Gast-st\u00e4ttenbesitzer, fand der Verein einen F\u00f6rderer, der sich in den Dienst des Vereins stellte und bereitwillig Vereins-veranstaltungen mit ausrichtete.<\/p>\n\n\n\n<p>Aufgrund von Umbauma\u00dfnahmen musste 1970 auch das Vereinslokal \u201eHattemer&#8220; aufgegeben werden. Deshalb nahm man das \u201ePlaniger S\u00e4ngerheim&#8220; als neue Wirkungs-st\u00e4tte und Vereinslokal gerne und dankbar an. Hier verblieb der Verein acht Jahre.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit dem Sommer 1978 ist die \u201eGastst\u00e4tte Mayer&#8220; das Vereinslokal. In ihm k\u00f6nnen sowohl die regelm\u00e4\u00dfig statt-findenden Monatsversammlungen wie auch gr\u00f6\u00dfere Gemeinschaftsveranstaltungen, in einer famili\u00e4ren wie auch abgeschlossenen Atmosph\u00e4re ausgef\u00fchrt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Als althergebrachte und unmittelbar nach der Vereins-gr\u00fcndung ins Leben gerufene Gemeinschaftsveranstalt-ungen gelten die allj\u00e4hrlich ausgef\u00fchrten Veranstaltungen Anangeln, Abangeln und das Nikolaus-\/Raubfischangeln. Das K\u00f6nigsfischen kam als regelm\u00e4\u00dfig, wiederkehrende Gemeinschaftsveranstaltung im September 1970 auf. Ein Novum beim Abangeln war das zum Saisonende 1970 mit dem ASV Bretzenheim gemeinsam durchgef\u00fchrte Ge-meinschaftsfischen. Hierbei fischten die Bretzenheimer Angler am Planiger und die Planiger Angler am Bretzen-heimer Naheufer.<\/p>\n\n\n\n<p>Einen herausragenden, gesellschaftlichen Beitrag leistete der Angelverein mit seiner Beteiligung an der Planiger 900-Jahr-Feier; er stellte einen besonders f\u00fcr den Festumzug hergerichteten Wagen, den \u201eAppelbachkahn&#8220; und beteiligte sich mit dem Verkaufsstand \u201eRund um den Fisch&#8220;. Auch als Mitgestalter von verschiedenen Planiger Brunnenfeste konnte der Angelverein zum Gelingen dieser Feste beitragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit dem 13. Juni 1993 feiert der Angelverein im zweij\u00e4hrigen Rhythmus sein Sommerfest mit der Bev\u00f6lkerung aus Planig und den Nachbargemeinden. Bis zum Jahr 2008 fanden diese Feste im \u201eBackesgraben&#8220; statt. Nach Errichtung der vereinseigenen Gew\u00e4sser- und Umweltstation wurde diese Station ab 2010 zum Mittelpunkt des Sommerfestgeschehens.<\/p>\n\n\n\n<p>Wiederholt wurden die Sommerfeste durch musikalische Beitr\u00e4ge der Planiger Vereine bereichert. Die Feste und insbesondere die angebotenen Fischgerichte wurden von der Bev\u00f6lkerung gerne angenommen und fanden immer wieder eine allgemeine positive Resonanz.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch unvorhersehbare Gew\u00e4ssersch\u00e4digungen und auf-grund einer, durch die verf\u00fcgbare Angelgew\u00e4sser begrenzte Mitgliederzahl, war es f\u00fcr alle Vereinsvorst\u00e4nde eine herausragende Aufgabe, mit den verf\u00fcgbaren Mitteln eine finanzielle und solide Vereinsgrundlage zu erhalten. Trotz der gegebenen Rahmenbedingungen wurden und werden die aus Gemeinschaftsveranstaltungen erwirt-schafteten \u00dcbersch\u00fcsse f\u00fcr Renaturierungsma\u00dfnahmen, Jugendarbeit sowie zur Dorfversch\u00f6nerung zweck-gebunden verwandt.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit der Vereinsgr\u00fcndung leistete der Angelverein stets aktiven Umweltschutz. Hierbei standen die Hege und Pflege des Fischbestandes sowie die Reinhaltung der heimischen Gew\u00e4sser immer im Vordergrund.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Wohlstandsgesellschaft und ihrem Wegwerf-verhalten entstanden neue Problembereiche und auch zus\u00e4tzliche Aktivit\u00e4ten im Vereinsleben, So wurde erstmals, am 06.05.1972, im Ortsbereich von Planig das Appelbachufer weitr\u00e4umig von Unrat ges\u00e4ubert. Ab 1976 wurden diese Aktivit\u00e4ten auf das Naheufer und alle Uferzonen der Vereinsgew\u00e4sser ausgeweitet. Einen festen Platz in den j\u00e4hrlichen Terminpl\u00e4nen des Vereins haben inzwischen die Umweltschutzma\u00dfnahmen. Bei den durchgef\u00fchrten Umweltschutzveranstaltungen fanden die von kommunalen bzw. st\u00e4dtischen Stellen geleistete Unterst\u00fctzung immer wieder ein herausragendes Lob. Besonders lobenswert waren auch die in den vergangenen Jahren von ortsans\u00e4ssigen Vereinen geleistete Unterst\u00fctzung sowie die Beteiligung der in Planig, Bosenheim und Ippesheim ans\u00e4ssigen B\u00fcrger.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine besondere Art von Umweltschutz leisten die Vereins-mitglieder seit nahezu 30 Jahren durch das Aufh\u00e4ngen und die regelm\u00e4\u00dfige Pflege von Nistk\u00e4sten. Hierbei galt es immer wieder, die ehemals beschafften, vereinseigenen Nistk\u00e4sten (rd. 50 St\u00fcck) zu kontrollieren, zu reinigen und im Bedarfsfall durch Neubeschaffungen zu erg\u00e4nzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Vermeintliche Widerspr\u00fcche zwischen dem Vereinsnamen \u201eAngelsportverein&#8220; und den satzungsm\u00e4\u00dfigen Vereinszielen und -aufgaben waren am 20.01.2006 sowohl Diskussions- wie auch Beschlussthema. Nach den seinerzeit gefassten Beschl\u00fcssen wurde der Vereinsname sachbezogen ge\u00e4ndert und das bisherige Vereinswappen durch ein modernes, zeitgem\u00e4\u00dfes Wappen ersetzt. Mit der entsprechenden Satzungs\u00e4nderung und Aufnahme des neuen Vereinsnamen \u201eAngel- und Naturfreunde Planig e.V.&#8220; in das \u00f6rtliche Vereinsregister ist nun diese Vereinsbezeichnung das rechtskr\u00e4ftige \u201eAush\u00e4ngeschild&#8220; des Vereins.<\/p>\n\n\n\n<p>Mitglied war und ist der Verein unter seinem fr\u00fcheren wie auch seinem heutigen Namen im Verband Deutscher Sportfischer (VDSF) und im Landesfischereiverband Rheinland-Pfalz e. V durch seine Zugeh\u00f6rigkeit zum Be-zirksverband Nahe-Glan-Hunsr\u00fcck. Diese Mitgliedschaft brachte dem Verein in der Vergangenheit immer wieder die notwendige, kompetente fachliche Unterst\u00fctzung in Fischereifragen und schuf u. a. M\u00f6glichkeiten, um Vereins-mitglieder fort- und weiter zu bilden. Von diesen M\u00f6glich-keiten wurden sowohl vom Verein wie auch von seinen Mitgliedern in vielf\u00e4ltiger Weise Gebrauch gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Der im Jahre 1981 vollzogene Ankauf einer Wiese und ihre unmittelbar an das Naheufer angrenzende Lage machten den Angelverein zum Naheanlieger. Dadurch wurde der Verein Mitglied in der Fischereigenossenschaft des Fischereibezirkes Planig. Als 1. und 2. Beisitzer kamen im Rahmen der letzten Vorstandswahlen zwei Vorstandsmitglieder des Vereins in den Genossen-schaftsvorstand.<\/p>\n\n\n\n<p>1997 erhielt der Angelverein die Bachpatenschaften f\u00fcr seine Pachtgew\u00e4sser Nahe und Appelbach. In dieser Funktion handelt der Verein als Beauftragter des Unter-haltungspflichtigen dem Land Rheinland-Pfalz, als Verant-wortlichem der Nahe, Gew\u00e4sser l. Ordnung und dem Appelbachverband, als Verantwortlichem f\u00fcr das Gew\u00e4sser Appelbach.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der vertraglich geregelten Bachpatenschaft besteht eine Vereinbarung auf Gegenseitigkeit. Sie basiert auf einer engen Zusammenarbeit der Beteiligten und vereinigt damit die \u00f6rtlichen Gew\u00e4sserkenntnisse und Vorstellungen mit \u00fcbergeordneten Gesichtspunkten.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit Gr\u00fcndung der Arbeitsgemeinschaft Nahe-Lachs e. V. &nbsp;im Jahre 2003 &#8211; ist der Angelverein in dieser Gemein-schaft Mitglied und mit seinem Ehrenvorsitzenden sowie dem jetzigen Vorsitzenden in das jeweilige Geschehen eingebunden. Als vorrangige Aufgabe der Arbeitsge-meinschaft gelten Ma\u00dfnahmen zur Wiedereingliederung von Langdistanzwanderfischen, insbesondere von Lachs und Meerforelle, in das Flie\u00dfwassersystem der Nahe und somit auch in die Gew\u00e4sser unseres Vereins.<\/p>\n\n\n\n<p>Die am 05.09.2003 erstmals publizierte und am 23.01.2004 von der Jahreshauptversammlung beschlos-sene Ma\u00dfnahme zum Bau einer Umwelt- und Ge-w\u00e4sserstation fand ihren Baubeginn mit dem ersten Spatenstich, am 02.10.2004. Kernst\u00fcck der Station ist die vom Verein gepachtete, 722 qm gro\u00dfe Frei- und Nutz-fl\u00e4che sowie den darauf errichteten, gro\u00dfr\u00e4umigen Duocontainern. Diese Einrichtung konnte im Rahmen der offiziellen Einweihung, am 07.05.2006 der Bev\u00f6lkerung und allen Interessenten vorgestellt werden. Sowohl die Umwelt- und Gew\u00e4sserstation wie auch die im angrenzenden Pappelw\u00e4ldchen angebrachten Fleder-mausk\u00e4sten und der f\u00fcr Kleinlebewesen (u. a. Eidechsen, Igel, Blindschleichen) als Lebensraum errichtete Stein-h\u00fcgel fanden eine allgemein positive Anerkennung.<\/p>\n\n\n\n<p>Der in der Vergangenheit stets gehegte Wunsch nach einem geeigneten Angelsee wurde nach 10-j\u00e4hriger Vorarbeit mit dem Fischereipachtvertrag zum \u201eIppesheimer Weiher&#8220;, am 01.07.2010 Wirklichkeit. In Pachtgemeinschaft mit dem ASV Nahe 1880 e. V. sind zur Fischereiaus\u00fcbung die entscheidenden Vorraussetzungen an dem ca. 6 ha umfassenden Weiher gegeben. Zeitlich, mit dem Fischereipachtvertrag ist ein Landpachtvertrag verbunden, der die Pachtgemeinschaft zum ordnungs-gem\u00e4\u00dfen Umgang mit definierten, unmittelbar am Ippesheimer Weiher gelegenen Grundst\u00fccken und Wegen verpflichtet.<\/p>\n\n\n\n<p>In den jeweiligen Zeitabschnitten bestimmten die gew\u00e4hlten Vereinsvorsitzenden mit ihren besonderen Initiativen die in der Vereinsgeschichte dokumentierten Ma\u00dfnahmen und Erfolge. Den ehemaligen wie auch dem heutigen Vorsitzenden geb\u00fchrt f\u00fcr ihr geleistetes Engagement und ihre enormen Beitr\u00e4ge zur positiven Entwicklung des Vereins ein besonderer Dank.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Vorsitzende des Vereins waren\/ist:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td>Hermann Kleinfeld<\/td><td>22.02.1961 \u2013 21.04.1983<\/td><\/tr><tr><td>Jakob Wilhelm (Interimsvorsitz)<\/td><td>22.04.1983 \u2013 29.03.1985<\/td><\/tr><tr><td>Werner Ingebrand<\/td><td>29.03.1985 \u2013 18.01.2002<\/td><\/tr><tr><td>Reinhold Gaul<\/td><td>18.01.2002 \u2013 16.01.2026<\/td><\/tr><tr><td>Stefan Braun<\/td><td>16.01.2026 &#8211; heute<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p>Die zur Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Einrichtungen und zu erkl\u00e4rten Zielen getroffenen Entscheidungen des Vereins sind auf die naturnahe Ausgestaltung und Erhaltung der heimatlichen Gew\u00e4sser sowie eine zukunftsorientierte Jugendarbeit im Rahmen der Angelfischerei ausgerichtet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Aus der Festschrift zum 50. Jubil\u00e4um entnommen) Am 22.02.1961 gr\u00fcndeten 15 Sportangler den Angel-sportverein Planig. 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